Grundlagen

Textverarbeitungsprogramme eigenen sich dazu, digitale Textdokumente zu erstellen. Dabei unterstĂĽtzen sie die folgenden Funktionen.

  • Gleichzeitiges Schreiben von mehreren Personen im selben Dokument.
  • Effizientes Schreiben, Gestalten und Ăśberarbeiten von Dokumenten ĂĽber Kopier- und EinfĂĽge-Funktionen, Suchen und Ersetzen, Formatvorlagen und Felder (automatisierte Inhalte)
  • (Automatische) Korrekturfunktionen
  • Einbindung von Grafik, Tabellen und Formeln
  • Zahlreiche vorgefertigte Elemente (Listen, Verzeichnisse, etc.)

Ansicht eines typischen Textverarbeitungsprogramms

Abb.1: Aufbau eines typischen Textverarbeitungsprogramms (Microsoft Word online)

Das HauptmenĂĽ eines typischen Textverarbeitungsprogramms besteht aus verschiedenen Registern (siehe Abb.1). Jedes Register ist in Gruppen unterteilt, welche mehrere Befehle enthalten. Z.B. befindet sich im Register «Start» die Gruppe «Zwischenablage» und darin der Befehl «EinfĂĽgen».

Hilfe

Praktisch jedes Textverarbeitungsprogramm verfĂĽgt ĂĽber eine eingebaute Hilfe. Diese ist in der Regel im Programmfenster in der oberen MenĂĽ-Leiste untergebracht und mit «Hilfe» oder «?» angeschrieben. Ebenso sind die meisten Textverarbeitungsprogramme gut im Internet dokumentiert. Eine entsprechende Internetsuche, welche auch den Namen des Textverarbeitungsprogramms enthält, fĂĽhrt häufig zur gewĂĽnschten Antwort.

đź’ˇ Zusatz: Textverarbeitungsprogramme
Eine kleine Übersicht der gängigsten Textverarbeitungsprogramme.

WYSIWYG-Editoren

WYSIWYG-Editoren (What You See Is What You Get – zu Deutsch „Was du siehst, ist, was du bekommst“) zeigen primär das Dokument ungefähr so, wie es gedruckt oder publiziert wird. Sie erlauben es, direkt in dieser Ansicht Inhalte (Text, Bilder, Tabellen, etc.) zu verändern. Die Autorin / der Autor muss sich daher gleichermassen mit Inhalt und Layout auseinandersetzen.

Offline-Texteditoren werden auf dem Computer installiert und erlauben auch ohne Internetzugriff einfache Texte unkompliziert ohne grosse Formatierungen zu erstellen.

  • Editor (Windows, inbegriffen)
  • TextEdit (OS X, inbegriffen)
  • Gedit (Linux, häufig inbegriffen, gratis)

Online-Texteditoren erlauben plattformunabhängig im Browser einfache Texte unkompliziert, ohne grosse Formatierungen mit anderen Personen zusammen über das Internet zu erstellen.

Offline-Textverarbeitungsprogramme werden auf dem Computer installiert und erlauben auch ohne Internetzugriff umfangreiche Textdokumente zu erstellen und zu layouten.

Online-Textverarbeitungsprogramme erlauben plattformunabhängig im Browser umfangreiche Textdokumente mit anderen über das Internet zu erstellen und zu layouten.

  • Google Drive (browserbasiert, plattformunabhängig, weniger Funktionen als Microsoft PowerPoint oder LibreOffice Impress, gratis, braucht [gratis] Google-Konto)
  • Windows Office Online (browserbasiert, plattformunabhängig, weniger Funktionen als Microsoft PowerPoint oder LibreOffice Impress, gratis, braucht [gratis] Microsoft Konto [dazu auf outlook.com gehen und unter Mein Konto ein neues Konto registrieren])

Desktop-Publishing Programme bieten in der Regel mehr Möglichkeiten bei der Gestaltung komplexer Layouts und Grafiken als herkömmliche Textverarbeitungsprogramme. Sie werden vorwiegend im professionellen Bereich eingesetzt und sind teurer als herkömmliche Textverarbeitungsprogramme.

WYSIWYM-Editoren

WYSIWYM-Editoren (What You See Is What You Mean – zu Deutsch „Was du siehst, ist, was du beabsichtigst“) nutzen eine Art «Anweisungssprache», um Dokumente zu erstellen. Dazu wird ein Quelltext erstellt, welcher neben dem Dokumenttext Anweisungen enthält, wie der Dokumenttext darzustellen ist. Anschliessend wird der Quelltext in das eigentliche Dokument umgewandelt. Einerseits ist es so nicht möglich direkt im Dokument Ă„nderungen vorzunehmen, andererseits muss sich die Autorin / der Autor weniger um das Layout kĂĽmmern – dieses wird automatisch nach ergonomischen Layoutrichtlinien umgesetzt.

Ăśbungen

Maustasten / Touchpad

Hilfe
  1. Lass dir die Namen verschiedener Befehle im Textverarbeitungsprogramm anzeigen, indem du den Mauszeiger – ohne zu klicken – auf ein Menü-Symbol fährst und etwas wartest (in den meisten Textverarbeitungsprogrammen wird der Name des Befehls eingeblendet).
  2. Schlage den Gebrauch eines dieser Befehle in der eingebauten Hilfe nach.
  3. Recherchiere den Gebrauch dieses Befehls zusätzlich im Internet.
    Tipp: Schreibe den Namen des Textverarbeitungsprogramms mit in die Suchfrage.
  4. Vergleiche die beiden Erklärungen der eingebauten Hilfe und des Internets miteinander. Welche ist hilfreicher? Wie möchtest du in Zukunft bei solchen Fragen vorgehen?

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